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RadiologietechnologInnen – eine unbekannte Berufsgruppe

RadiologietechnologInnen – wie bitte? Wenn auch Sie mit dieser Berufsbezeichnung nur wenig anfangen können, gehören Sie zur überwiegenden Mehrheit. Der Beruf ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt.

Die Akademie für Radiologietechnologie der Oö. Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) am LKH Steyr will diesen Beruf für Sie „beleuchten“. Einer Studie zufolge kennt nur knapp ein Viertel der Bevölkerung den Beruf des Radiologietechnologen und kann ihm ein entsprechendes Tätigkeitsfeld zuordnen, obwohl fast jeder einmal mit den „unbekannten Wesen“ direkten Kontakt hat. RadiologietechnologInnen sind medizinisch-technische Experten, die hauptsächlich in den Bereichen der radiologischen Diagnostik, der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie tätig sind.

Blick ins Körperinnere

Durch die Anwendung von High Tech ermöglichen sie den Blick ins Innere des Körpers. Sie führen Untersuchungen und Behandlungen durch, wobei das Tätigkeitsspektrum von der Anfertigung herkömmlicher Röntgenaufnahmen, der Durchführung von Computer- und Magnetresonanztomografien bis zur computergestützten Therapieplanung und Behandlung von TumorpatientInnen reicht. „Zumindest all jene, die schon einmal einen Arm- oder Beinbruch hatten, haben bereits einmal Kontakt mit RadiologietechnologInnen gehabt. Sie erst machen durch die entsprechende Aufnahmetechnik den Bruch sichtbar und ermöglichen dem Radiologen die genaue Diagnose“ erläutert Wolfgang Baihuber, Direktor der gespag-Akademie für Radiologietechnologie am LKH Steyr.

RadiologietechnologInnen – gefragte ExpertInnen

Der anspruchsvolle Beruf zeichnet sich durch die enge Verbindung von Medizin und Technik aus, wobei der ständige und direkte Kontakt mit den PatientInnen im Vordergrund steht. RadiologietechnologInnen arbeiten in erster Linie in Spitälern oder radiologischen Instituten. Die Studie hat auch ergeben, dass RadiologietechnologInnen oft nicht als eigenständige Berufsgruppe wahrgenommen werden. Viele glauben, die Untersuchungen werden von Ärzten oder Schwestern durchgeführt. Zur geringen Bekanntheit gesellt sich zudem ein falsches Image: Das Bild vom Radiologietechnologen, der den ganzen Arbeitstag in einem „dunklen Röntgen-Kämmerchen“ zubringt, gehört ebenso der Vergangenheit an wie die Befürchtung, der Beruf könnte gefährlich sein, weil er mit Röntgenstrahlung oder Radioaktivität zu tun hat. In Wirklichkeit bewegen sich RadiologietechnologInnen in einem hoch modernen Arbeitsumfeld, und die Strahlenbelastung ist im Vergleich zur Normalbevölkerung nur geringfügig erhöht. Ständige Überwachung und die jahrelange Untersuchungen zeigen, dass durch den Einsatz modernster und sicherer Technik  Gesundheitsgefährdungen nicht zu befürchten sind.

Radiologietechnologinnen bei der Arbeit

Gute Job-Aussichten

In Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung, die eine steigende Lebensdauer erwarten lässt, werden RadiologietechnologInnen auch weiterhin gefragte ExpertInnen mit guten Job-Aussichten sein. Aufgrund des nicht so hohen Bekanntheitsgrades dieses Berufes und der dazugehörigen Ausbildung ist die Chance, im nächsten Jahr einen Ausbildungsplatz an der Steyrer gespag-Akademie für die dreijährige Ausbildung zu bekommen – im Vergleich zu anderen Ausbildungen im medizinisch-technischen Bereich - um einiges höher.

Alles zum Beruf, zur Ausbildung und Aufnahme in die Akademie finden Sie hier.
Für ein ausführliches Beratungsgespräch steht auch gerne Wilfried Göttlicher, Lehrer für Radiologietechnologie an der Akademie am LKH Steyr, Tel.: 05 055466-21685, wilfried.goettlicher@gespag.at zur Verfügung.

Bewerbung: 1. Jänner bis 30. April 2009 an der gespag-Akademie für Radiologietechnologie am LKH Steyr (Ausbildungsdauer: 5.10.2009–30.9.2012)

Eine weitere aktuelle Bewerbungszeit:
Ausbildung Pflegehilfe inkl. FachsozialbetreuerIn, Schwerpunkt Altenbetreuung, an der Schule für allg. Gesundheits- und Krankenpflege am LKH Rohrbach:
bis 28.11.2008
(Ausbildungsdauer: 2.2.’09–31.1.’11)