Männersache Gesundheitsberufe
Gesundheitsberufe galten über Jahre hinweg als typisch weibliche Berufe. Faktum ist, dass sich immer mehr Männer für einen Beruf im Gesundheitswesen interessieren, eine Ausbildung dazu absolvieren und in einem solchen Beruf tätig sind. Sei es in der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege, in der Kinder- und Jugendlichenpflege, in der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege in der Pflegehilfe oder in einer medizinisch-technischen Ausbildung.
Ein Gesundheitsberuf ist weder ein typisch weiblicher noch typisch männlicher Beruf. Menschen, die sich für einen Gesundheitsberuf entscheiden, müssen – egal ob Mann oder Frau – ihren Mann bzw. ihre Frau stehen. Es geht um die grundsätzliche Eignung zu einem solchen Beruf und um das Interesse, das man mitbringt.
So wie sich die Berufsbilder vieler anderer Ausbildungen und Berufe im Laufe der letzten Jahrzehnte geändert haben, taten dies auch die Gesundheitsberufe.
Übrigens:
Frauen UND Männer können krank werden, einer Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Untersuchung bedürfen. – Gesundheitsberufe – vollwertige Ausbildungen und Berufe für Männer und Frauen.
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Ich bin einer der wenigen Männer die die Ausbildung in der Kinder- und Jugendlichenpflege absolvieren. Es könnten sich ruhig mehr Männer in unserer Schule bewerben! Im Rahmen des theoretischen Unterrichtes finde ich die praktischen Übungen sehr wichtig und interessant. Hier lernen wir z.B. das Vorbereiten und Anhängen von Infusionen. Das ist eine Tätigkeit bei der man extrem genau und zuverlässig arbeiten muss.

Damit wir im praktischen Unterricht praxisgerecht lernen können, stehen uns auch modernste Geräte zur Verfügung. Hier sieht man z.B. einen Intensivinkubator (=Intensivbrutkasten). Dieses Gerät kommt bei Frühgeborenen Kindern zum Einsatz. Wir lernen natürlich auch, wie man diese oft komplizierten Geräte bedient. So sind wir für die Praxis bestens vorbereitet!

Die pflegerische Leiterin des Operationssaales Eva-Maria Jaksch von der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz mit ihrem zukünftigen Mitarbeiter aus der Abschlussklasse der Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege Michael Eder.